MeQ:ino – Medienqualifizierung: individuell und organisational

Dreiklang für digitales Lernen

Begeistern

Mitarbeitende werden zunächst im Rahmen eines Escape Rooms an digitale Medien herangeführt. Dabei können Ängste und Vorbehalte abgebaut und im Team digitale Medien ausprobiert werden.

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Befähigen

In kleinen Lern-Nuggets haben Mitarbeitende die Möglichkeit ihre Medienkompetenz selbstgesteuert zu trainieren. Die Lern-Nuggets beinhalten jeweils ein wichtiges Thema für einen medienkompetenten Umgang mit digitalen Formaten.

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Beteiligen

In Zusammenarbeit mit interessierten Mitarbeitenden werden spezifische Lernmodule entwickelt, die sowohl inhaltlich als auch bezüglich des Lernformats auf die spezifischen Bedürfnisse der Mitarbeitenden abgestimmt sind.

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Projektinhalte

MeQ:ino: Medienqualifizierung - individuell und organisational ist ein Forschungsprojekt zum digitalen Lernen in der Arbeitswelt. Ziel des MeQ:ino-Projektes ist, die Mitarbeitende (Ma) verschiedener Zielgruppen an die Nutzung digitaler Formate in Lern- und Arbeitsprozessen heranzuführen und für den Umgang mit digitalen Medien im Berufsalltag zu begeistern und zu schulen. Dazu wird eine Toolbox entwickelt, die zum einen ein Modul zur Stärkung der Medienkompetenz und zum anderen ein Modul zur Entwicklung und Implementierung digitaler Lernmodule enthält.

Dreiklang für digitales Lernen

Voraussetzung für digitales Lernen ist die Medienkompetenz. Gerade Mitarbeitende, die bisher wenig Umgang mit digitalen Medien haben, müssen zunächst Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien und Internet erwerben. Dazu wurde im Projekt MeQ:ino ein Dreiklang für digitales Lernen entwickelt.

Begeistern

Im ersten Schritt werden die Mitarbeitenden an digitale Medien herangeführt. Dazu wurde ein Escape Room entwickelt, durch den ein spielerischer Zugang möglich ist. Smartphones, Tablets und verschiedene Anwendungen können im Escape Room ausprobiert werden. Damit sollen zunächst Ängste und Hemmschwellen abgebaut und Mitarbeitende für digitales Lernen begeistert werden.

Befähigen

Im nächsten Schritt werden grundlegende Kompetenzen, die für die Umgang mit digitalen Medien erforderlich sind gefördert. Mitarbeitende sollen dadurch Sicherheit für die Nutzung digitaler Medien gewinnen. Dazu werden in kurzen Lernnuggets von 5 bis 10 Minuten grundlegenden Inhalte wie die Gestaltung sicherer Passwörter, Regeln für den Umgang mit Informationen im Internet und Möglichkeiten der digitalen Zusammenarbeit vermittelt. Für die Lernnuggets werden zudem verschiedene Formate verwendet, die zusätzlich das Interesse und die Neugier am digitalen Lernen wecken sollen.

Beteiligen

Im letzten Schritt werden die Mitarbeitenden aktiv in die Entwicklung digitaler Lernmodule einbezogen. Dazu sollen sowohl Themen als auch Lernformat von den Mitarbeitenden selbst gewählt als auch umgesetzt werden. Dabei folgt die Erstellung der Lernmodule dem Prinzip “Von Mitarbeitenden für Mitarbeitende”. Dies ermöglicht zum einen die zielgruppenspezifische Gestaltung und erhöht zum anderen die Akzeptanz digitaler Lernformate für das Lernen im Unternehmen.

TRIMEKO-Modell

MedienkompetenzmodellZur Beschreibung wesentlicher Inhalte von Medienkompetenz für digitale Medien wurde eine empirische Befragung durchgeführt. Aus einer statistischen Analyse resultierte das TRIMEKO©-Modell. Dieses Medienkompetenzmodell umfasst drei Hauptdimensionen der Medienkompetenz. Die zweite und dritte Dimension unterteilen sich in weitere untergeordnete Faktoren. Diese beschreiben spezifische Teilbereiche der Dimensionen. Die einzelnen Dimensionen und Faktoren des Medienkompetenzmodells werden im Folgenden dargestellt.

  • Medieneinsatz

Den Medieneinsatz kennzeichnet die Nutzung digitaler Medien für den Austausch mit anderen. Zudem schließt es auch die Balance zwischen Online- und internetfreien Aktivitäten ein. Dazu gehört zusätzlich das Bestreben, digitale Medien zur Schonung der Umwelt zu nutzen. Außerdem besteht bei technischen Problemen die Fähigkeit, diese zu beschreiben und kleinere Probleme ggf. selbst zu beheben.

  • Medienanwendung

Medienanwendung umfasst hingegen die digitale Kollaboration als individuellen, kreativen und kommunikativen Ausdruck durch digitale Medien. Hinzukommt die digitale Mediengestaltung. Diese beschreibt den produktiven Umgang mit digitalen Medien. Dazu gehört auch, digitale Medien gezielt an individuelle Bedürfnisse anzupassen. Außerdem besteht ein überdauerndes Interesse zur Nutzung neuer digitaler Anwendungen.

  • Medienkunde

Medienkunde ist durch vier Faktoren gekennzeichnet. Digitale Rechte fassen das Wissen über die Rechte und Lizenzen im Internet zusammen. Das kritische Prüfen von Informationen aus dem Internet kennzeichnet die digital literacy. Außerdem werden in diesem Sinne kompetente Entscheidungen darüber getroffen, wann welche Anwendungen sinnvoll nutzbar ist. Die digitale Identität hingegen beschreibt, je nach Verwendungszweck, die Nutzung unterschiedlicher Profile im Internet. Zudem sind diese stets aktuell gehalten (z.B. verschiedene soziale Netzwerke). Als letzter Faktor, umfasst die digitale Sicherheit zum einen das Kümmern um die Sicherheit der eigenen Geräte. Zum anderen schließt dies auch den Schutz persönlicher Daten durch die Verwendung sicherer Passwörter ein.

 

Basierend auf dem TRIMEKO©-Medienkompetenzmodell liegt ein Fragebogen zur Messung der individuellen Medienkompetenz vor.

Bei Interesse am Fragebogen kontaktieren Sie uns gern denise.gramss@fham.de

Toolbox für digitales Lernen

Toolbox

Die Toolbox für digitales Lernen bietet eine Auswahl kostenloser Werkzeuge (Tool) für die Erstellung digitaler Lernformate. Zudem können die Tools auch für das eigene Lernen im Alltag genutzt werden. Für jedes Tool liegt ein Übersichtsblatt vor. Darin sind wesentliche Merkmale, Anwendungsmöglichkeiten und technische Voraussetzungen des Tools enthalten. Hinzu kommen Anregungen zur weiteren kreativen Nutzung des jeweiligen Werkzeugs.

In der Toolbox enthaltene Werkzeuge sind im Projekt auf ihre einfache Nutzung und Anwendung geprüft. Übersichtsblätter stellen das jeweilige Tool und seine Funktionalität vor.

Hier geht es zur Toolbox

ProjektNews

Rückblick – Konferenz #digitalkompetent

Ein kleiner Rückblick auf unsere Konferenz #digitalkompetent zu digitalen Kompetenzen in Arbeit und Lernen, die am 13. Juni 2019 in Berlin an der Hochschule für angewandtes Management stattfand. Vorträge betrachteten verschiedene Perspektiven auf Kompetenzen und Herausforderungen in der digitalen Arbeitswelt.

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Konferenz #digitalkompetent

Am 13. Juni 2019 findet in Berlin unsere Konferenz #digitalkompetent zu digitalen Kompetenzen in Arbeit und Lernen statt.

Digitalisierung bringt neue Herausforderungen und Anforderungen für das digitale Lernen und Arbeiten mit sich. Aber wie genau verändert sich die Arbeitswelt, z.B. durch künstliche Intelligenz? Welche Kompetenzen sind dafür wichtig? Welche Bedeutung kommt diesen Kompetenzen zu? Wie können diese Kompetenzen für digitales Arbeiten und Lernen gefördert werden? Wie können sich Weiterbildung und Erwachsenenbildung für die neuen Anforderungen rüsten und zukunftsfähig aufstellen? Wie können sich Unternehmen an die digitale Welt anpassen? Warum sollten sie dabei auch die Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden fördern?

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Fachkonferenz “Digitaler Koffer”

Es ist mal wieder Zeit präsent zu sein und die Arbeit von MeQ: ino als möglichen Weg in der beruflichen Bildung aufzuzeigen. Im Rahmen der Fachkonferenz “Ich packe meinen digitalen Koffer und nehme mit” war das MeQ:ino-Team heute mit einem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten vertreten.  Weiterlesen