Rückblick – Konferenz #digitalkompetent

Ein kleiner Rückblick auf unsere Konferenz #digitalkompetent zu digitalen Kompetenzen in Arbeit und Lernen, die am 13. Juni 2019 in Berlin an der Hochschule für angewandtes Management stattfand. Vorträge betrachteten verschiedene Perspektiven auf Kompetenzen und Herausforderungen in der digitalen Arbeitswelt.

Impulsvorträge

Zu Beginn stellte Prof. Dr. Michael Heister vom Bundesinstitut für Berufsbildung die Frage, inwiefern die Weiterbildung fit für die Zukunft ist. Dabei sein Fazit zum Stand der beruflichen Ausbildung in Deutschland im Hinblick auf die Digitalisierung: “sehr ernüchternd”. Doch bleibt abzuwarten wie sich das weiterentwickelt. Aber abzusehen ist bereits, dass die Grenzen zwischen Erstausbildung, Studium und Weiterbildung immer fließender werden. Letztlich betrifft zunehmende Digitalisierung alle.

Dipl.-Psych. Denise Gramß gab Einblicke in die Arbeit von MeQ:ino und die vielfältige Ausrichtung des Projekts. Dabei steht die Förderung der Medienkompetenz von Mitarbeitenden im Fokus, die bisher wenig Zugang zu digitalen Medien haben.

Als weiterer Impulsgeber wagte Prof. Dr. Jens Nachtwei einen Blick in die Zukunft. Er stellte die Frage, inwiefern KI ein Job-Killer ist bzw. sein wird. Digitalisierung und Technologisierung bringen viele Veränderungen mit sich. An vielen Tätigkeiten kann Technik den Menschen ersetzen. An anderen Stellen ist der Mensch unabdingbar. Repetetive Prozesse können von Robotern und Maschinen übernommen. Doch gleichzeitig ist vermehrt menschliche Kreativität gefragt. Denn Ideen generieren und komplexe Kommunikation sind Fähigkeiten, die technologische Entwicklungen noch nicht leisten können.

Podiumsdiskussion

In der Podiumsdiskussion haben Vertreter aus Handwerk, Wissenschaft und Berufsschule über neue Anforderungen und Kompetenzen in der digitalen Arbeitswelt diskutiert. Wie können wir den Herausforderungen umgehen, die mit technologischen und digitalen Neuerungen einhergehen? Welcher Voraussetzungen und Rahmenbedingungen bedarf es bereits in der Ausbildung? Wie kann Raum für Kreativität und Innovation gefördert werden? Es wurde angeregt diskutiert und viele verschiedene Aspekte angeschnitten.

Workshops und Networking

Am Nachmittag konnten in Workshops verschiedene Themen vertieft werden. Alnatura bot einen Einblick in die Einführung digitalen Lernens im Unternehmen. Dabei wurden eigene Entwicklungsprozesse deutlich gemacht. Außerdem bot ein Workshop der KWB aus Hamburg die Möglichkeit über erforderliche Kompetenzen von Lehrenden in der Erwachsenenbildung zu diskutieren. Interessierte Teilnehmende hatten die Möglichkeit den Escape Room für digitales Lernen kennenzulernen und selbst live auszuprobieren. Damit konnten sie einen ganz besonderen Einblick in das MeQ:ino-Projekt erhalten.

Die Konferenz wurde auch in den Pausen zum Austausch und Kontakte knüpfen genutzt.

Einen kleinen Rückblick auf die Konferenz #digitalkompetent bietet das Video…

Damit danken wir allen Teilnehmenden der Konferenz #digitalkompetent für interessante Beiträge, anregende Diskussionen und einen regen Austausch.